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Ruppichteroth macht sich stark

Die Gemeinde Ruppichteroth ist von der Notwendigkeit der Energiewende überzeugt und unterstützt die Klimaschutzziele der Bundesregierung und des Landes NRW.  Daher leistet die Gemeinde ihren Beitrag zur Energiewende durch konkrete Maßnahmen und Projekte.

Aktuell laufende Projekte

Sanierung der Kita St. Servatius in Ruppichteroth-Winterscheid

Im Rahmen des Erweiterungsbaus der Kita St. Servatius in Winterscheid wird die Beleuchtung im Bestandsgebäude auf LED umgestellt. Die benötigte Wärme wird zukünftig aus der Erdwärme gewonnen die mit Hilfe einer Wärmepumpe auf die benötigten Vorlauftemperaturen gebracht wird.

Die Bohrungen werden vom Land NRW (progress.nrw) gefördert.

Die Wärmepumpe wird über das Bafa gefördert.

Die Sanierung der Innenbeleuchtung wurde über die Nationale Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums gefördert (Details siehe unten).

Sanierung der Innenbeleuchtung der Kita St. Servatius in Winterscheid

 


Gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages

Titel: KSI:Sanierung der Innenbeleuchtung der Kita St. Servatius in Winterscheid in der Gemeinde Ruppichteroth

Laufzeit des Vorhabens (Bewilligungszeitraum): 01.09.2018 bis 31.03.2020 (nach bewilligter Verlängerung)

Förderkennzeichen (FKZ): 03K09576

Ziel des Vorhabens: Einsparung von Energie und CO2

Gegenstand/Inhalt des Vorhabens: Im Bestandsgebäude der Kita St. Servatius in Winterscheid wird die Innenbeleuchtung auf LED umgestellt

Das Projekt wurde gefördert im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI).

Nationale Klimaschutzinitiative

Mit der Nationale Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist ein Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

Teilnahme am Förderwettbewerb "Kommunaler Klimaschutz.NRW"

Eckdaten

Veröffentlichung des Förderaufrufs: Ende März 2018
Einreichfrist für eine Umsetzungsstrategie: 28. Juni 2018
Auswahl der Umsetzungsstrategien durch das Gutachtergremium: Oktober 2018
Qualifizierungsphase (max. 6 Monate): November 2018 bis April 2019
Durchführungszeitraum: 15.12.2019 bis 30.09.2022

Die Umsetzungsstrategie

Titel der Umsetzungsstrategie:

Sanierung der Bröltalhalle und Ausbau der Nutzung zum Generationen-Informationszentrum zum Klimaschutz.

Kurzbezeichnung:

Sanierung der Bröltalhalle und Ausbau der Nutzung zum Generationen-Informationszentrum zum Klimaschutz.

Kurzzusammenfassung:

Ziel des Vorhabens ist es, den Energiebedarf und die THG-Emissionen der Bröltalhalle zu senken und in diesem Zusammenhang die Attraktivität der im ländlichen Raum gelegenen Halle deutlich zu steigern. Die Umsetzung der energetischen Sanierung der Halle wird eingebunden in ein Gesamtkonzept, in welchem die Halle zum Generationen-Informationszentrum zu den Themenfeldern Klimaschutz und Klimafolgeanpassung,ausgebaut wird. Zusätzlich zu den Sanierungsmaßnahmen wird ein optimiertes Fahrrad-Verkehrskonzept mit kostenlosen E-Ladestationen erstellt und Maßnahmen wie die Umstellung der Außenbeleuchtung auf LED ebenso eingebunden wie die Anpflanzung einer Streuobstwiese, die die Bedeutung der Biodiversität für die Region sowie die regionaler Produkte für die Minderung des CO2-Ausstoßes im Verkehrssektor unterstreichen soll.
Die CO2-Emissionen der Bröltalhalle liegen aktuell bei über 146 t/a. Durch die energetische Optimierung der Gebäudehülle/Anlagentechnik können 134 t/a einegespart werden. Der Austausch der Beleuchtung trägt mit 0,6 t/a zur Einsparung bei. Über die Anpflanzungen auf der Streuobstwiese kann eine Einsparung von mindestens 0,5 t/a (nur bezogen auf die Bäume) generiert werden. Durch die Optimierung des Verkehrskonzepts kann ein wesentlicher Beitrag zur im Klimaschutzkonzept angestrebten THG-Minderung von 1,2% bezogen auf den Kraftstoffverbrauch erreicht werden Die begleitenden Aktionstage und Schulungen sowie der geplante Lehrpfad zwischen Bröltalhalle und Streuobstwiese mit Online-Informationen auf dem eigenen interkommunalen Klimaschutzportal www.klimakompakt.de tragen über die zu erwartenden Multiplikatoreneffekte ebenfalls zur Einsparung bei und steigern die Bekanntheit des Klimaschutzportals.

Aktueller Stand: Bescheidübergabe durch Minister Pinkwart am 15.01.2020

Am 15.01.2020 wurden den Verwaltungen Lohmar und Ruppichteroth in einem offiziellen Termin die Bescheide durch Hr. Minister Pinkwart übergeben.

Die Ausschreibung für ein Generalplanungsbüro ist bereits abgeschlossen. Die Auftragsvergabe erfolgt noch im Januar 2020.


Aktivitäten der Kommune

  • Förderung der Photovoltaik (Solar Lokal Gemeinde),
  • Solar-Dachflächenkataster
  • energietechnische Optimierung von öffentlichen Gebäuden (Feuerwehrhaus, Hallenbad, Turnhallen, Schulen etc.) durch Wärmedämmung, Bau von BHKW, alternative Heizungsanlagen
  • ILEK-Projektteam „Ausbau der Nutzung erneuerbarer Energien“
  • Erstellung eines Ökokontos
  • Anbindung an das Erdgasnetz, wenn regenerative Alternativen nicht wirtschaftlich einsetzbar sind
  • Erstellung von Energiekonzepten für gemeindliche Gebäude
  • Verbesserung des Energiemanagements für eigene Liegenschaften
  • kostenloses Energieberatungsangebot für Ruppichterother Bürger*innen
  • Prüfung zum Ausbau der Windenergienutzung
  • Erstellung eines interkommunalen Integrierten Klimaschutzkonzeptes gemeinsam mit Much und Lohmar (mehr dazu)
  • Einstellung eines Klimaschutzmanagers
  • Erstellung eines Teilkonzeptes zur Anpassung an den Klimawandel (mehr dazu)
  • Teilnahme an der Klimaschutzkampagne STADTRADELN in 2017, 2018 und 2019
  • Energetische Sanierung der Schulturnhalle Ruppichteroth (Austausch Luftheizung gegen effizientere Wandheizung und Erneuerung der Steuerung, Dämmung des Daches, Erneuerung der Dacheindeckung und Vergrößerung der Dachüberstände sowie Sanierung des Flachdaches des Anbaus)
  • Erstellung eines "Individuellen Sanierungsfahrplans" für die Bröltalhalle
  • Teilnahme am Förderwettbewerb "KommunalerKlimaschutz.NRW" in 2018/2019 - geplant ist die Sanierung der Bröltalhalle zum KFW 55 Effizienzhausstandard ab Juli 2019
  • Erweiterung und Sanierung der KiTa Winterscheid (Austausch Beleuchtung zu LED , Wärmeerzeugung durch Geothermie/Erdwärme) - (derzeit in der Umsetzung)

Energetische Sanierungen an öffentlichen Gebäuden

Grundlage für die energietechnischen Maßnahmen waren Auswertungen aus Energiekonzepten sowie Untersuchungen zur Nutzung von Solarenergie auf kommunaleigenen Dachflächen. Mit den Maßnahmen werden deutliche Energieeinsparungen und damit eine Minderung des CO2-Ausstoßes bewirkt.

Seit 2006 wurden zahlreiche energetischen Sanierungen an öffentlichen Gebäuden zur Verbesserung des jeweiligen energietechnischen Gebäudezustandes umgesetzt. Aktuell steht die Sanierung der KiTa Winterscheid (Einsatz von Geothermie und Austausch der Beleuchtung zu LED ) und die umfassende Sanierung der Bröltalhalle zum KFW-Effizienzhausstandard 55 vor der Umsetzung.

Die Maßnahmen zur Installation von Photovoltaikanlagen wurden dabei jeweils in wirtschaftlicher Verantwortung und Regie des Energiebetriebs der Gemeindewerke Ruppichteroth geplant und durchgeführt.

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