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Teilnahme am Förderwettbewerb "Kommunaler Klimaschutz.NRW"

Eckdaten

Veröffentlichung des Förderaufrufs: Ende März 2018
Einreichfrist für eine Umsetzungsstrategie: 28. Juni 2018
Auswahl der Umsetzungsstrategien durch das Gutachtergremium: Oktober 2018
Qualifizierungsphase (max. 6 Monate): November 2018 bis April 2019
Start der Umsetzung: August 2019


Die Umsetzungsstrategie

Titel der Umsetzungsstrategie:

Energetische Sanierung „Forum Wahlscheid“ und Schaffung eines klimafreundlichen Veranstaltunsorts mit umfassenden Informationsmöglichkeiten zu den Themen Energietransparenz, CO2-Fußabdruck, Klimaanpassung und Biodiversität.

Kurzbezeichnung: Klimaforum Wahlscheid

Kurzzusammenfassung:

Die in den 1980er Jahren erbaute Mehrzweckhalle „Forum Wahlscheid“ dient neben der Schul- und Vereinssportnutzung auch als Bürgerbüro und beherbergt eine Zweigstelle der Stadtbücherei, eine U3-Kindertagespflege sowie einen Gesellschaftsraum. Darüber hinaus wird die Halle auch im Rahmen anderer (Groß-)Veranstaltungen genutzt.
Das Forum soll im Zuge einer umfassenden energetischen Sanierung zu einem klimafreundlichen Veranstaltungsort entwickelt werden und mit Hilfe der anschaulichen Visualisierung der Energieverbräuche Transparenz für seine Nutzerinnen und Nutzer schaffen. Abgerundet wird das Konzept durch unterschiedliche Maßnahmen zur Radverkehrsförderung und Bildungsaktivitäten im Bereich Klimaanpassung und Biodiversität in enger Zusammenarbeit mit der nahegelegenen Naturschule Aggerbogen.
Durch das Vorzeigeprojekt sollen jährlich nicht nur ca. 121,9 t CO2-Äquivalente eingespart sondern durch die hohe Frequentierung unterschiedlichster Zielgruppen – auch aus benachbarten Kommunen – Multiplikatorwirkungen mit sehr hoher Reichweite erzielt werden und das Thema Energieeinsparung, Klimaschutz und Klimafolgenanpassung wirksam im Alltagsbewusstsein der Bürgerinnen und Bürger verankert werden.
Mit diesem Maßnahmenbouquet wird ein Samen für eine intensive Kooperation aller beteiligten Akteure und die Partizipation der Bürgerinnen und Bürger gesät, der schließlich über den Projektzeitraum und über die Lohmarer Stadtgrenzen hinaus Früchte tragen soll.
Die Weiterführung des bestehenden engen Erfahrungsaustauschs mit den Gemeindeverwaltungen Much und Ruppichteroth, auch in Hinblick auf die Weiterentwicklung des Projekts nach Ende der Förderperiode ist fest eingeplant. Diese beiden Gemeinden stehen aufgrund ihrer vergleichbaren Strukturen vor ähnlichen Herausforderungen und Chancen.

Aktueller Stand: Qualifizierungsphase

Am 17.10. wurde der Verwaltung Lohmar telefonisch vom Wirtschaftsministerium mitgeteilt, dass die eingereichte Umsetzungsstrategie ausgewählt wurde. Jetzt muss bis April 2019 die Projektskizze in der sogenannten Qualifizierungsphase hinsichtlich der bisher nur grob vorliegenden Planungen und Kostenschätzungen konkretisiert werden. Erst dann kann der eigentliche Förderantrag ausformuliert und eingereicht werden.