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Meldung vom 08.08.2019

Lohmar - Gut in Klima - Re-Zertifizierung als europäische Energie- und Klimaschutzkommune

Meldung vom 02.08.2019

Lohmarer unterstützen aktiv NRWRadtour 2019

Meldung vom 09.07.2019

Lohmar stärkt das Energiemanagement für kommunale Liegenschaften

Meldung vom 15.11.2018

Besonders sparsame Haushaltsgeräte - Broschüre 2018/19 jetzt hier als PDF

Meldung vom 23.10.2018

Kleinserien-Richtlinie - Förderprogramm der Nationalen Klimaschutzinitiative

Meldung vom 11.06.2018

ÖKOPROFIT: Neue Runde startet am 04.07.2018

Klimaschutz und Klimaanpassung in Lohmar, Much und Ruppichteroth

Willkommen bei Ihrem Informationsportal zu Klimaschutz und Klimaanpassung in Lohmar, Much und Ruppichteroth

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Städte und Gemeinden sollen Klimanotstand erklären

Weltweit haben bereits Städte wie Los Angeles, Vancouver, London und Basel, in Deutschland auf Initiative der Aktivisten von "Fridays for Future" u.a. Konstanz, Kiel und weitere den Klimanotstand ausgerufen - und es werden immer mehr. Und auch in NRW steht das Thema inzwischen bei sehr vielen Kommunen auf der Agenda. Bielefeld, Paderborn, Gütersloh, Kleve, Herford und Münster haben den Klimanotstand bereits ausgerufen (eine aktuelle Übersicht der Städte und Gemeinden, die den Klimanotstand ausgerufen haben finden Sie unter https://www.klimabuendnis-hamm.de/klimanotstand-in-jedem-rathaus/). Auch im Rhein-Sieg-Kreis liegt seit 14.06.2019 jedem Bürgermeister und dem Landrat eine entsprechende Bürgeranregung vor. Einzelne Kommunen im RSK haben damit bereits zwei solcher Anträge vorliegen, da lokale Akteure z.T. schneller waren.

Begriffserklärung / Bedeutung:
Der Begriff Klimanotstand ist kein eingeführter Rechtsbegriff und nur symbolisch zu verstehen. Die Ausrufung des Klimanotstandes stellt daher keine Grundlage für die Ableitung von Notstandsmaßnahmen dar.
Der Klimawandel wird als akute Bedrohung anerkannt und der Klimaschutz als Aufgabe erhält "höchste Priorität". Städte und Kommunen die den Klimanotstand erklären, wollen damit ein deutliches Signal setzen.

Trotzdem soll der Klimanotstand aber mehr als nur Symbolcharakter haben. Es soll die Problematik des nicht mehr zu leugnenden Klimawandels mehr ins Blickfeld der Öffentlichkeit rücken und die Menschen animieren in ihrem persönlichen Alltag aktiv zu werden und sich ihrer Verantwortung bewusst zu werden. Gleichzeitig soll der Handlungsdruck auf politische Akteure erhöht werden.

Unter diesem Aspekt klingt es sinnvoll, den Klimanotstand auszurufen. Auch könnte Kommunen, die die Ausrufung des Klimanotstandes ablehnen unterstellt werden, dass sie das Thema nicht ernst nehmen obgleich sie dies ohne Zweifel tun.

Es ist jedoch zu beachten, dass es sich je nach Inhalt des Antrages nicht nur um einen symbolischen Akt handelt. Es kommt maßgeblich auf den konkreten Inhalt und dessen Umsetzbarkeit an. Vielfach werden z.B. Dinge genannt, die bereits seit langem in den Verwaltungsstrukturen verankert sind, außerhalb des Einflussbereichs der kommunalen Verwaltungen liegen oder zu abstrakt und undifferenziert formuliert sind. In diesen Fällen ist die Ausrufung des Klimanotstandes wenig zielführend, da es nicht zu konkret umsetzbaren Maßnahmen führt. Derartige Anträge werden dann zurecht abgelehnt oder in ihrer Formulierung angepasst.

Lohmar, Much und Ruppichteroth sind schon seit vielen Jahren aktiv im Bereich Klimaschutz, wie auch viele andere Kommunen. Das Thema ist hier nicht neu. Grundsätzlich spielt der Klimaschutz schon seit vielen Jahren eine wichtige Rolle bei den kommunalen Entscheidungen und so soll es auch in Zukunft sein. Die viel höheren Potenziale zu spürbaren Veränderungen liegen allerdings außerhalb der Kommunen. Daher werden die Kommunen auch nicht aufhören weiter dahingehend aktiv zu sein, dass auch diese Potenziale gehoben werden können. Mit Informationsangeboten, Beratungsangeboten, Kampagnen und Klimabildung, aber auch mit den entsprechenden Rahmenbedingungen bei Neubaugebieten und weiteren Konzepten. Das und vieles mehr ist bereits im Gange. Und das nicht erst seit gestern.

Und doch gibt es Missstände in der Klimapolitik

Seit 2016 gibt es sowohl einen Klimaschutzplan2050 auf Bundesebene als auch den NRW-Klimaschutzplan und die NRW-Nachhaltigkeitsstrategie. Für Kommunen gibt es die Förderangebote der NKI (Nationale Klimaschutz Initiative) die u.a. die Erstellung von Klimaschutzkonzepten und die Einstellung von Klimaschutzmanagern fördert.

Leider ist im Klimaschutzplan2050 des Bundes nicht festgelegt, wer für die Umsetzung verantwortlich ist. Dies sollte zusammen mit einem konkreten Maßnahmenpaket bereits 2018 veröffentlicht werden (S. 78/79 im Klimaschutzplan2050). Inzwischen wurde der Veröffentlichungstermin auf Ende 2019 verschoben. Aktuell gibt es also niemanden, der für die Umsetzung von Maßnahmen zuständig ist um dei Klimaziele zu erreichen, da die Maßnahmen noch gar nicht definiert sind. Wen soll es da wundern, wenn die 2020-Klimaziele nicht erreicht werden.

Auf Landesebene sieht es ähnlich aus: Laut Wuppertal Institut sind 70% der Ziele in der NRW-Nachhaltigkeitsstrategie entweder zeitlich nicht terminiert oder gar nicht quantifiziert. Verantwortlich für die Umsetzung ist auch hier niemand obwohl klar ist, dass es nur Kommunen und wirtschaftliche Betriebe tun können. Doch die kennen oft die Inhalte des Klimaschutzplans oder der Landesstrategie gar nicht und verpflichtende Ziele gibt es nicht.

Für Kommunen ist Klimaschutz weiterhin eine freiwillige Aufgabe die nicht zur Daseinsvorsorge gehört. Gerade Kommunen in der Haushaltssicherung sind damit oftmals die Hände gebunden, da sie lediglich über 5% ihrer Haushaltsmittel selbst entscheiden dürfen und ansonsten keine freiwilligen Ausgaben tätigen dürfen.

Das Rezo-Video im Faktencheck

Stefan Rahmstorf, Klimatologe und Abteilungsleiter am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und sicher einer der bekanntesten deutschen Klimaforschern hat das Rezo-Video einem Faktencheck unterzogen.

Informationen aus Lohmar, Much und Ruppichteroth

Partner mit Know-How

Handwerksbetriebe und Büros mit Qualität

Viele Menschen, die ihr Haus oder ihre Wohnung sanieren möchten, fragen uns nach geeigneten Handwerkern für die geplanten Baumaßnahmen. Die Bonner Energie Agentur empfiehlt Fachleute, die Sie bei Ihrer Sanierung oder Ihrem Neubau unterstützen. Die gelisteten Betriebe und Büros haben sich durch ein Aufnahmeverfahren bei der Bonner Energie Agentur qualifiziert, bei dem sowohl theoretische als auch praktische Nachweise vorgelegt werden mussten.

Denn um ein Haus oder eine Wohnung energetisch fit für die Zukunft zu machen, braucht es nicht nur gute Planung, sondern auch Energieberater, Planer und Handwerker, die sich auf diesem Gebiet auskennen.

Firmenliste der Energieeffizienz-Partner

Webseite: https://www.bonner-energie-agentur.de/fachleute-finden/energieeffizienz-partner/

Land und EU fördern Projekte in Lohmar und Ruppichteroth - Kommunaler Klimaschutz

Projekte in Lohmar und Ruppichteroth wurden beim Förderwettbewerb „KommunalerKlimaschutz.NRW“ ausgewählt und können in Millionenhöhe von Land und EU gefördert werden.

In Ruppichteroth soll die Bröltalhalle umfassend energetisch saniert werden und in Lohmar steht das Forum Wahlscheid im Fokus. In beiden Fällen sollen Millionenbeträge investiert werden um den Energiebedarf der Mehrzweckhallen zu reduzieren, die Energieversorgung auf Erneuerbare Energien umzustellen und einiges mehr.

Die Antragsunterlagen wurden im April 2019 eingereicht. Die Bewilligung wird im Juli 2019 erwartet. Erst dann kann mit der Planung und Umsetzung begonnen werden.
Weitere Infos
-> "Lohmar macht sich stark"
-> "Ruppichteroth macht sich stark"

Allgemeine Infos zu Klimaschutz und Klimaanpassung

Auswirkungen des Klimawandels in Europa

Das Europaparlament hat kürzlich eine anschauliche Grafik zu Klimawandelfolgen in Europa veröffentlicht.

Während sich der Klimawandel  in der öffentlichen Wahrnehmung noch meist als zukünftiges Ereignis darstellt, zeigt das Schaubild die schon heute erfahrbaren Folgen der Klimaveränderungen. Unterteilt wird dabei nach Auswirkungen auf die Ökosysteme, die Wirtschaftssektoren sowie die menschliche Gesundheit und das Wohlergehen in verschiedenen Regionen Europas. Auch für Laien ist die Grafik verständlich und zeigt die Relevanz von Klimaschutz und Klimaanpassung auf. 

Zur Grafik auf den Seiten des Europaparlaments

Schnell informiert sein wenn's darauf ankommt - mit Warn-APPs

Für Personen die ein Smartphone besitzen ist der schnellste Weg über mögliche Extremwetterereignisse und / oder sonstige Katastrophen Bescheid zu wissen, sich über eine gute (kostenlose) Warn-APP entsprechende Warnmeldungen schicken lassen. Hierzu gibt es mehrere APPs von verschiedenen Anbietern. 

Für besonders empfehlenswert halten wir NINA: Die Notfall-Informations- und Nachrichten-APP des BBK, die für NRW auf ein besonders dichtes Netz von Sendestellen zurückgreifen kann. Damit sind Sie immer gut und vor allem schnell informiert. mehr zu NINA / weitere APPs

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