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Land und EU fördern Projekte in Lohmar und Ruppichteroth - Kommunaler Klimaschutz

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Kommunaler Klimaschutz: Land und EU fördern Projekte in Lohmar und Ruppichteroth

Eine unabhängige Jury hat die Gewinner-Kommunen des zweiten Wettbewerbs „KommunalerKlimaschutz.NRW“ ausgewählt. Projekte in Lohmar und Ruppichteroth werden in Millionenhöhe vom Land gefördert.

Nach Veröffentlichung des zweiten Calls des Förderwettbewerbs „KommunalerKlimaschutz.NRW“ Ende März 2018 stand für das interkommunale Klimaschutzmanagement der Kommunen Lohmar, Much und Ruppichteroth fest: die Gelegenheit können wir uns nicht entgehen lassen. Für die Umsetzung von Maßnahmen zur CO2-Reduktion lockten Förderquoten von 80% für Lohmar und 90% für Much und Ruppichteroth. Mit vereinten Kräften der Verwaltungen in Lohmar, Much und in Ruppichteroth zusätzlich noch mit Unterstützung des ÖkoZentrums NRW wurden vom interkommunalen Klimaschutzmanagement für alle drei Kommunen jeweils eigene umfangreiche Umsetzungsstrategien formuliert und am 28. Juni 2018 beim Projektträger eingereicht. Nach einer zermürbenden Wartezeit von fast 4 Monaten erhielten Lohmar und Ruppichteroth am 17. Oktober den erfreulichen Anruf.

„Ihr Projektvorschlag wurde ausgewählt“ teilte das Wirtschaftsministerium mit.

Nachdem wir beim 1. Call des Förderwettbewerbs mit Projekten in Lohmar und Much im vergangenen Jahr keinen Erfolg hatten, konnten wir in diesem Jahr auf unseren Erfahrungen aufbauen und so die Jury mit zwei von drei Bewerbungen überzeugen“ so Klimaschutzmanager Christian Simons.
Umso mehr tut es uns leid, dass Much auch dieses Mal nicht zu Zuge gekommen ist. Aber der Erfolg von Lohmar und Ruppichteroth zeigt, dass sich die Bemühungen um Fördermittel irgendwann lohnen. Es werden weitere Gelegenheiten kommen. Nächstes Mal ist Much an der Reihe“ ergänzt Klimaschutzmanagerin Corinna Kolks.

Allerdings ist noch nicht alles in trockenen Tüchern. Vor einem möglichen Start der Umsetzung etwa Mitte 2019 müssen die beiden Projektskizzen aus Lohmar und Ruppichteroth in der sogenannten Qualifizierungsphase hinsichtlich der bisher nur grob vorliegenden Planungen und Kostenschätzungen konkretisiert werden. Erst dann kann der eigentliche Förderantrag ausformuliert und eingereicht werden“ erläutert Christian Simons weiter.

Im Kern ging es bei allen drei Kommunen um die energetische Sanierung ausgewählter Gebäude, ergänzt durch Maßnahmen aus den Bereichen Mobilität, Bildung, Biodiversität und Klimaanpassung.

Um alle Fördermittel wie geplant abrufen zu können müssen die Projekte inklusive Abrechnungen bis 30.06.2022 abgeschlossen sein.

Weitere Infos zum Projekt Lohmar finden Sie unter "Wir machen uns stark" -> "Lohmar macht sich stark"

Weitere Infos zum Projekt Ruppichteroth finden Sie unter "Wir machen uns stark" -> "Ruppichteroth macht sich stark"